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O N C E (Einst)

Szene aus dem Film "Once" (2006)

Es mag sehr wohl der beste Musikfilm unserer Generation sein – so steht es auf dem, Filmplakat. Steven Spielberg sagt, dieser kleine Film hat ihn unglaublich inspiriert. In der Tat, mit seinen 85 Minuten Spielzeit ist es ein „kurzer“ Liebesfilm, der es aber in sich hat. Was die großen Hollywood-Macher häufig nicht schafften, dieser in Irland spielende Streifen aus dem Jahr 2006, hat inzwischen mehr als 100 Mal sein Geld wieder eingespielt.

 

Vermutlich gab es im Kino selten ein vermeintlich so unspektakuläres und dezentes Musical zu sehen wie „Once“. Aber es dürfte sich auch schwerlich ein charmanteres finden lassen. Der irische Regisseur John Carney erzählt zurückhaltend, aber leidenschaftlich und mit feinem Gespür für Humor und Ernsthaftigkeit von den kleinen Träumen seiner bodenständigen, namenlosen Protagonisten, von den Sorgen des Alltags und von Glück und Unbarmherzigkeit der Liebe.

Seine beiden Hauptdarsteller sind dabei absolut bemerkenswert. Die Helden des „Musicals“ sind der Straßenmusiker Glen Hansard, der auch schon in „Commitments“ zu sehen war, und die 19jährige Irglová, die ihr Leinwanddebüt gibt. Beide spielen ihre Rollen nicht nur mit Hingabe, sondern machen auch im richtigen Leben zusammen Musik. Die Songs, die sie für „Once“ geschrieben haben, dürften in Sachen Singer-Songwriter-Folk zum Schönsten gehören, was es zuletzt zu hören gab - auch jenseits der Leinwand.

Ich habe den Film bisher nur in der Originalversion (irisch) gesehen, musste dreimal hinhören, um den Dialekt zu verstehen, aber im Grunde bedarf es dessen nicht. Darsteller, Bilder und Musik sprechen absolut für sich. Inzwischen ist er sicher auch in deutscher Sprache synchronisiert.

 

Ich gebe dem Streifen die Note: 1+

 


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