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Niberu - babylonischer Düsterrock

Bandname (siehe Rückwand)

Die Gelehrten streiten sich, ob Nibiru nun ein Gott war oder die mythologische Bezeichnung eines Himmelkörpers. Christian Schmidt (Bass) und seine vier Kollegen Thomas Peters (Gesang), Silas Herder (Gitarre), Jan Steinmetz (Gitarre), und Kevin Ricke (Schlagzeug) machten es sich einfach. Sie setzten nur ein „e“ statt des „i“ ein, und schon stand der Bandname für den neuen Rockstern am Bremerhavener Himmel fest.

Die geeignete Besetzung zu finden war für die Jungs an der Weser allerdings wesentlich aufreibender. 2001 gegründet und drei lange Jahre gesucht, bis sich Gleichgesinnte fanden, die mit dem von Anfang an festgelegten Stil der Gründungsmitglieder Kevin und Thomas (und Dennis, heute nicht mehr dabei) etwas anfangen konnten. Die Einflüsse in ihre Musik sind, wie bei den meisten Formationen, sehr vielfältig, und deshalb lassen auch „Niberu“ sich nicht einfach so in einen Standard Gitarren-Koffer zwängen. Und so ist es für die Band völlig ok, dass die Bezeichnung ihres Stils von Besuchern ihrer Konzerte kommt, die da sagen, es handle sich eindeutig um „Düsterrock“. Waren es anfangs noch vorwiegend englische Texte, so geht der Trend neuerdings in die Heimatsprache, von Silas mit Melodien unterlegt, von allen gemeinsam arrangiert, die dunkel an die Ohren kommen mögen, aber durchaus melodiös und eingängig beim Konsumenten hängen bleiben.

Natürlich dreht es sich auch bei „Niberu“ primär darum, Spaß am Musizieren zu haben, aber den Gedanken, irgendwann einmal damit Geld zu verdienen, weisen sie nicht von der Hand. Instrumente, Ersatzteile, Zubehör, all das schluckt Summen, die ihnen bei Konzerten nicht einfach auf die Bühne geworfen werden. So rockt es erst einmal nur mit ihrem Talent bestückt, den steinigen Berg hoch. Eine CD wird produziert, um das erspielte Material zu verewigen. „Awake“, aus dem Jahr 2005, bei Jan Möckel im Fischereihafen produziert, hat seine Abnehmer bereits gefunden, und die Band arbeitet an ihrem zweiten Werk.

Titel für ihr Programm oder den Tonträger erarbeiten sie sich erst zu zweit, oder es werden bereits geschriebene Nummern von früher, die irgendwann in der Versenkung verschwanden, inzwischen gereift sind, wieder hervor gekramt, neu und mit Abstand angespielt. Die Band hat sich kontinuierlich weiter entwickelt, und das spiegelt sich gerade in ihren „alten“ Songs wieder. Dass ihr Weg der richtige ist, ihre konzentrierte Arbeit sich auszahlt, zeigen ihnen ihre Erfolge: Gewinner beim Band-Wettbewerb im Bremerhavener Lehe Treff im Dezember 2006, und nun schon im Finale der „Local Heroes“ in Bremen im Oktober. Zum Jahresausklang zeigt die Band einmal mehr was sie drauf hat beim „Christmas Special“ im Haus der Jugend am Samstag, 06.12.08. Da geht es dann für einen Moment aus der Schattenwelt ins Bühnenlicht mit Düsterrock.

Laufpass Ausgabe IV 2008


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