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Pilefunk - mit Funk nix am Hut

Pilefunk-Foto:Niclas Bruns

Eigentlich haben sie mit Funk so wenig zu tun wie ihr Titel „Masquerade“ mit Manuelas „Schwimmen lernt man im See“ aus den 60er Jahren. Da Namen aber Schall und Rauch sind, bleibt der knackige, zweisilbige Begriff bei all denen hängen, die ihre Musik lieben. Das sind nicht gerade wenig, und täglich werden es mehr.

Die Brüder Max und Malte Wiegand gründen den „Haufen“ im Frühherbst 2002 zusammen mit Fabian Haupt, „funk“en Silas Herder an, und der Vierer ohne Steuermann rudert los zur Entdeckungsfahrt über das Meer der musikalischen Emotionen. Der erste Navigations-Silberling bekommt 2005 den erfrischenden Titel „Looking for a way to recreate“, und geht recht flott an seine Abnehmer. Fünf lange Jahre dauert die stürmische Odyssee seit der Gründung bis zum anderen Ufer, an dem Levin schon wartet, um den Gitarrenpart von Silas zu übernehmen. Das ist die Zeit des Umbruchs. Alle spüren den frischen Wind in ihren Segeln. Ein Jahr später wird mit Felix Krause ein weiterer Gitarrist ins Boot genommen. Endlich scheint die Mannschaft komplett. Beide Starkstrom-Elektriker ergänzen sich blendend, der gitarrenlastige Kurs wird beibehalten, der Sound ist um diverse Breitengrade fetter geworden.

Aber noch etwas hat sich geändert. Man distanziert sich weitgehend vom Klang der Vorbilder. Das Quintett gönnt sich in dieser Besetzung mehr sphärische Elemente und ausschweifende Spannungsbögen, wie sie selbst sagen, und so findet sich nun auch der passende Name für ihren Stil: Space-Rock. Ihre in englischer Sprache betexteten Kompositionen beginnen vorwiegend in ruhigen Gewässern, die aber nur wenig Zeit der harmonischen Entspannung zulassen, bevor es ganz plötzlich über Gischt bezogene Wellenkämme durch quirlige Strudel weitergeht. Von einer seichten Butterfahrt kann also nicht die Rede sein. Höchste Priorität für die Band, und da sind sich alle einig, besitzen Live Auftritte weil sie dort ihren Emotionen freien Lauf lassen können. Ihr Publikum weiß das zu schätzen und verfolgt begeistert die abenteuerliche Wildwasserfahrt vom trockenen Ufer aus. Na ja, beim verregneten Cuxhavener „Deichbrand“-Festival gibt ´s schon ein paar schlammige Füße. Aber Max, Fabian, Malte, Levin und Felix haben Glück und erwischen den besten Tag. Ein Renommee ist es für sie allemal.

Deichbrand 2008 - Foto:Uwe

Die Vergangenheit hat durch konzentriertes Arbeiten schon diverse Erfolge beschert: 2005 den 22.Platz von mehr als 700 bundesweiten Bewerbungen beim „MTV-Schooljam“, und im Oktober 2007 einen ersten Platz beim Band-Wettbewerb „So klingt Berlin“. Sie bringen ihren Namen bei Schulrock Festivals ins Gespräch, und irgendwann kommen die Angebote Schlag auf Schlag. Die Gegenwart beginnt im Februar 2008 mit dem Finale in Bremen, setzt sich im Oktober fort mit Niedersachsens „Local Heroes“- Endspiel.

Gemeinsam erklärtes Ziel ist die demnächst erscheinende CD mit fünf brandneuen leidenschaftlichen Songs. Daran wird für den letzten Schliff noch poliert. Das Material wird aber schon live durch die Lautsprecher kommen, wenn „Pilefunk“ am 22. November im Haus der Jugend in der Rheinstraße bei „Rock the Funk“ dabei ist.

Mit etwas weniger Stromverbrauch zeigen sich die Fünf dann in der Weihnachtszeit am 22.12. im Bremerhavener „Pferdestall“ in der Gartenstraße mal von einer anderen Seite, wenn es heißt: “Pilefunk und special guests“ – unplugged.

 

Laufpass: Ausgabe IV 2008

 

Kontakt:  Max Wiegand – 0176/801 307 87


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