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Aktuelles

MUCKEfuck - der Name ist Programm

Beste Stimmung im Muckefuck

Das „Kapovaz“ in der „Alten Bürger“ schloss im Frühjahr 1996 für immer seine Türen, „Teo“ fror alles zu einer Eisdiele ein, und die Kapovazer zogen kurz darauf um auf die andere Straßenseite. Wenn zur Zeit des Etablissement-Wechsels noch Bedenken in den Köpfen der „Verstoßenen“ (das Kapovaz musste aufgegeben werden) geisterten, so ist man heute hoch zufrieden mit dem Ergebnis im „Muckefuck“.

Der Name sollte zum Programm werden. Das Beste vom Feinsten aus der Retorte in Sachen Rock, Metal und Blues, und dazu hin und wieder eine gute, trotzdem finanzierbare Live-Mucke. Dieses Konzept ist bisher bestens aufgegangen. Das „Muckefuck“ (der Kaffee ist besser als der Name verspricht) hat sich zum Mekka für „alte“ Wally-Freunde, und alle, die dem normalen Standard nichts abgewinnen können, entwickelt. Im Laufe der Jahre ist nicht nicht nur das Publikum ein anderes geworden, auch das Ambiente hat sich positiv gewandelt. Eine „familiäre“ Gemeinde von Musikliebhabern, die jedem Trend, jedem Genre offen gegenüber steht. Nur Eines ist nicht erlaubt, die Charts rauf und runter. Das geht gar nicht.

Eine ausgezeichnete Idee, die von den Gästen dankbar angenommen wird, ist die Tatsache, dass jeder vom Personal sein eigenes Musikprogramm gestalten darf. Das beschert dem jeweiligen Service zum Einen eine Stammkundschaft, zum Anderen einen Zuwachs von Neugierigen, die gern hören wollen, was bei den anderen Angestellten so läuft.

Das Konzert-Programm kann sich sehen lassen. Nicht nur Newcomer haben hier die Chance, sich einem breiten Publikum vorzustellen, auch alt eingesessene, lokale Formationen (auch diverse musikalische Vertreter des Rock Cyclus Bremerhaven e.V. geben sich hier ein Stelldichein) können herzhaft an ihren Saiten reißen, ihr eigenes Material kritischen Ohren anbieten. Erfreulich ist aber auch, dass sich die Geschäftsleitung (Bernd Schunke, Ansprechpartner) es sich nicht nehmen lässt, das finanzielle Risiko einzugehen, Bands von außerhalb auf die Bühne zu lassen. Je nach Güte und Entfernung, so heißt es auf der eigenen Webseite der Musikkneipe, wird ein dezenter Getränkeaufschlag genommen oder ein verträglicher Eintritt erhoben.

Aber nicht nur die Musik spielt eine große Rolle im „Muckefuck“. Es ist ein Bedürfnis des gesamten Teams, dass der Gast sich hier wohl fühlt, auch wenn keine Live Band musiziert. So gründete man hier, beispielsweise, die erste „Bremerhavener Tisch-Kickerliga“, die sich inzwischen als fester Bestandteil eines abwechslungsreichen Unterhaltungsangebots etabliert hat. Es gibt den "Studentenabend" wie einen "Irischen Mittwoch", und was "Schacht im Schicht" bedeutet, findet man am besten selbst mal raus. Wie auch immer, das „Muckefuck“ ist eine absolute Bereicherung für die Musikszene der Seestadt geworden.

Rein kann man von:

Montag bis Donnerstag: 20:00 – 02:00 Uhr

Freitag und Samstag: ab 21:00 Uhr (open end)

und sonntags wird der Rausch ausgeschlafen (O-Ton der Betreiber)!

 


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