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Basti Lehmann ist IKARUS

BastIKARUS

Die griechische Mythologie ist zwar nicht unbedingt Tagesgespräch unter jungen Leuten, aber Bastian Lehmann, der gerade sein Abitur erfolgreich absolviert hat, ist von dem Vater-Sohn Gespann "Dädalus und Ikarus" so angetan, dass er Parallelen für sich und seine Musik wiederfindet. Dass "Ikarus" am Ende abstürzt weil er sich nicht an die Weisungen seines Vaters hält, stört den 20jährigen dabei nicht. In seinem Schaffen will er bodenständig bleiben, in Gedanken an Erfolg nicht zu hoch fliegen. Der Name soll ihm helfen, sich daran immer wieder zu erinnern.

Die Sechssaitige zu spielen erlernt er im Crash Kurs eines Workshops. Mit den ersten drei erlernten Akkorden ist er plötzlich mittendrin in einer Eigenkomposition, und er findet Gefallen an dieser, für ihn neuen Art, sich ausdrücken zu können. Beeinflusst von Eric Fish und James Blunt, die ihm sehr am Herzen liegen, schreibt er seine deutschen und englischen, recht unkonventionellen Geschichten zur Akustik Gitarre, mit denen er seine Zuhörer zum Nachdenken animieren möchte. Dabei gelingt es ihm häufig, die gewohnten Song- und Textstrukturen hinter sich zu lassen, auszubrechen aus normalen Hörgewohnheiten, trotzdem dabei inspirierend harmonisch zu bleiben.

Und es ist ein ganz anderes Ventil, um sich Luft zu machen, als in seiner Pop-Punk-Band "AFAP" (Action Figures Ain´t Puppets), in der er seit 2007 als Sänger und Percussionist agiert. Bastians Vater, gleichzeitig Freund, Kritiker, Mäzen und Roadie in einer Person,

eben sehr offen für die Musikbegeisterung seines Sohnes, finanziert ihm die erste gebrauchte Konzert Gitarre vor. Der Junior beweist ihm mit unermüdlichem Fleiß und Ehrgeiz, dass er nicht zu den Eintagsfliegen gehören möchte. Überall in der Wohnung steht seine Gitarre griffbereit, damit er, falls es ihn überkommt, sofort kreativ werden kann. Er will nicht "angepasst" sein, Individualität ist ihm sehr wichtig, und so setzt er auch häufig zwischen den Gesängen solistisch sein Kazoo an die Lippen. Die Welt ist bunt, nicht nur schwarz und weiß, und der Himmel gehört dazu.

Es geht aufwärts

So findet er es also überhaupt nicht verwerflich, unter dem Mantel musikalischer Architektur, auch mal ein Luftschloss zu bauen: "lass uns fliegen, zu einem Schloss in der Luft, unsere Träume sind unsere Flügel" (sinngemäß übersetzt aus einem seiner Erstlingswerke "Castle in the air"). Klar mag er es, wenn man ihm auf die Schulter klopft und sagt:" Ey Mann, du singst voll geil!", aber genau so nimmt er auch Kritiken an, wenn jemand findet, dass er zu sehr aus dem Hals statt aus dem Bauch singt. "Ich lerne daraus", sagt der talentierte Bremerhavener, " und ich will nach vorne. Deshalb war es für mich auch ein supertolles Erlebnis, beim "Open Ear" des Rock Cyclus mal vor mehr Leuten singen zu können, als auf

den gewohnten Feten mit Freunden. Das war großes Kino für mich." Sein Wunsch, alles soll viel professioneller werden, das Ziel: Seine Lieder auf einem Silberling und nicht aus Wachs.

 

Kontakt: 04743- 94 85 95 oder mobil: 0172- 1073129


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