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Dreist - sind ganz schön 3st

Die dreisten Drei

Peter Schatke und Holger Voigt, zwei ganz normal gängige Typen wie du und ich, lernen sich während ihrer Ausbildung beim BGS kennen. Auf Anhieb entsteht Sympathie, weil ihre Wortwahl eine ähnliche Ausbeute hat, ihr Humor vor Freude auf dieselben Schenkel haut. Das bringt zumindest nach Dienstschluss Abwechslung in den uniformierten Alltag, und anstatt ihr Feierabend-Bier in einer Kneipe zu nehmen, gönnen sie es sich bei Peter in seiner dezenten Hausbar, das ursprünglich als Heimstudio gedacht war.

So mag es im ersten Moment nach einer Alibifunktion aussehen, als sie sich entschließen, ihr anderes Talent gleichzeitig zu fördern, das Musizieren. Peter, inzwischen Träger der Seestadt-Polizisten Uniform, singt zur Western Gitarre, Holger ist stolzer Besitzer eines elektronischen Schlagzeugs und ebenfalls zur Streife gewechselt.  Als sich Nachbar Christian Seedorf mit seinem Kontrabass dazu gesellt, findet das Trio, allein die Instrumentierung sei doch schon ziemlich dreist. Musikalisch geht es erstmal so gut jeder kann und wie der Andere es zulässt. Und jeder weitere Schluck macht die Zunge lockerer, Gedanken freier, und die Kombination aus beidem schreibt die ersten eigenen Texten.

Plötzlich ist der Name Programm.

Ein Konzept steht da somit auch mitten im Raum wie ein Geschenk aus heiterem Himmel.

„Viele unserer Texte handeln vom weiblichen Geschlecht wie, beispielsweise, in „Liebesschmerz“ oder „Traumfrau“. Was inhaltlich darin vorkommt hat aber absolut nichts mit unseren eigenen Vorlieben zu tun. Wir mögen es halt witzig, manchmal „total daneben“, dreist eben!“ Die Drei sind selbst so sehr von ihren Plänen und Visionen überzeugt, dass Holger sich ein Natur-Schlagzeug zulegt, Christian einen E-Bass, und Peter fingert nun auf einer elektrischen Gitarre. Der Spaß wächst ständig, jeder ist stolz auf sich selbst und den Schweiß des Anderen, und das schweißt zusammen.

3st lebendig (alive)

Ein Kollege platzt durch Zufall in eine ihrer Proben und ist so begeistert, dass er sie einlädt, als Band auf einer Hochzeit, und endlich mal vor einem größeren Publikum zu spielen.

Das ist ein ziemlich wirkungsvoller Lockruf. Obwohl sie ihre Eigenkompositionen uneigennützig erst einmal hinten anstellen, M.M.Westernhagen Interpretationen und andere Tanzboden-Quäler sie mit einem 60 Minuten Auftritt zu Party Königen machen könnte, es geht gar nicht. Das spüren sie selbst sofort, die Gäste spätestens nach der dritten Nummer. Dabei liegt das sicher nicht an der Qualität ihres Schaffens, auch wenn anfänglicher Wellengang durch Unsicherheit das Boot ein bisschen schaukeln lässt. Geschmäcker sind halt verschieden, aller Anfang ist schwer, und aufgeben gilt nicht. In ihren eigenen vier Wänden gehen sie die frühen Titel von Peter an, arrangieren sie im Sinne von „Dreist erneuert rund“, und an jedem Probeabend kommt immer ein neues Lied hinzu, geboren aus der Freude an der Kreativität. Männer müssen spielen. Das wissen auch ihre Ehefrauen.

Im Musikkeller sind ihre Götter-Gatten kontrollierbar.

Weil Schlagzeuger Holger jobtechnisch viel mit Schnitten von Videos zu tun hat, kommt er auch als Erster auf die Idee, eines ihrer Lieder in beweglichen Bildern festzuhalten. Der erste Clip spielt im ortsansässigen Musikhaus Steiner, der zweite in den eigenen vier Wänden, und eine der Frauen aus eigenem Haus bekommt sogar eine Hauptrolle, und in einem weiteren wird überzeugend demonstriert, wie man einen Waschsalon mit Musik und Zauberei aufpeppen könnte. Was ihre gemeinsam erarbeiteten Texte betrifft, so können sich die besseren Hälften des dreisten Trios ganz entspannt zurück lehnen. Geht es auch um Beziehungskisten, große Brüste, feuchte Träume, oder irgendein „geiles Weib“ (als idealer Zeitvertreib), am Ende zählt nur der Refrain, und der sagt, dass die Angetraute die „Traumfrau“ ist. Natürlich mag das reine Interpretationssache sein, aber ein bisschen Freiheit gehört nun mal zum dichterischen Denken dazu.

Christian, Holger, Peter

„Und sollte im Saal ein weibliches Wesen so geschaffen sein, wie ihre Lieder sie beschreiben, so fühlt sie sich eher angenehm berührt, tanzt sich in den Vordergrund, um unter den kritischen Augen der Band zu bestätigen, dass alles wirklich so proportioniert und am richtigen Platz ist “, sagen die Texter. Am Samstag, 16. Mai geht es nach Bremen zum Open Air des Hemelinger Stadtteil-Festes, und am 13. Juni, könnte es in „Kuddels Musikkneipe“ in der Potsdamer Str. 1 unter Umständen auch hoch hergehen.

 

Kontakt: Holger Voigt – 0173/63 04 864

Internet Präsenz: http://www.dreist-rock.de/


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