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Whaka´s Garage Gnadenlos

Die Bezeichnung für den Musikstil „Garagen Rock“ entsteht in den 60er Jahren, als diverse Rockbands, aus Mangel an geeigneten Übungsräumlichkeiten, Garagen zu Proberäumen umfunktionieren. In Deutschland hätten sich die Eltern der Jugendlichen wohl mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Nicht so in den USA, als es dort einen Boom durch die Britische Pop-Invasion der Beatles, Rolling Stones, Who gibt. Herausgekommen ist dabei eine gerade, schnörkellose, aus wenigen Akkorden bestehende Form des klassischen Rock n Roll, die inzwischen längst nicht mehr nur den Amerikanern vorbehalten ist.

Whakaaa...mit Jumbo (2.v.rechts)

So sehen es auch die vier Bremerhavener (na gut, Thorsten Ernst, Gitarre, kommt aus Wremen) Michael (Jumbo) Seehagen, Gesang, Marcus Gesche (Bass), und Thomas Möller (Schlagzeug) im Sommer 2003, sich mit dem gemeinsamen Ziel finden, es Feuer und Sand regnen zu lassen. Das geht fürchterlich einfach. Sie schließen ihre Instrumente an die Verstärker, reißen auf, trommeln Dauerfeuer, und öffnen so das Tor zur Hölle. Beim Einlass nach dem Namen gefragt, schreit Sänger „Jumbo“: Whaka! Whaka!

Das ist bis heute so geblieben. Gnadenlose Hard Rock Cover Versionen mit ihrem unverkennbaren Stempel, und eisenhartes, eigenes Material prägen ihr Repertoire. Das gefällt auch Michael Dellas, der allerdings kein Instrument in die Hand nimmt, sondern sich für die Knöpfe am Mischpult entscheidet, für die Technik verantwortlich zeichnet. Dann allerdings passiert etwas Unvorhergesehenes. Der Liebling ihres Publikums, den eine ganz besondere Aura aus Warmherzigkeit, Hilfsbereitschaft und Charme umgab, Frontmann „Jumbo“, verstirbt urplötzlich am 11. Dezember 2008. Ein herber Schlag, aber die Band will weitermachen, wenngleich sie weiß, ihr Kumpel ist nicht zu ersetzen. Und das heißt, es kann nicht einfach nahtlos dort weiter gehen, wo man kurz vor dem Ausscheiden „Jumbos“ aufhörte. Eine Casting Show im Proberaum mit einer Jury soll es richten. Der Gewinner heißt Uli Keller. Somit sind die nächsten Schritte in die Zukunft klar: Wieder reif für die Bühne zu werden.

...mit Uli Keller (links)

Es geht den Vieren nicht ums große Geld. Schön ist es, wenn am Ende des Tages ein bisschen über bleibt für die „Garagen“-Miete und die Ausrüstung. Spaß und Entspannung stehen im Vordergrund, sie lieben es, wenn ihre Fans spätestens nach dem zweiten Set auf den Tischen tanzen und abdrehen. Und sie empfinden es als großes Kompliment, wenn die Kollegen von Rotte Chora, Scamp oder Sammy´s Blues Jam vorbei kommen, mit ihnen feiern. Das spricht für sie und sich. Bisher öffnete sich der Vorhang für Whaka beim B-Fair-Open Air-Festival 2006, das sie selbst planten und organisierten, im Lehe Treff, im Haus der Jugend, bei den Motorradfreunden Bremerhaven und im Muckefuck. Hier haben sie auch ihr prägnantes Erlebnis mit den „Kochprofis“ von RTL 2, die an einem Wochenende im Januar 2006 einen Dreh auf der Seuten Deern haben, und sich ihr Feierabendbier in der kleinen Musikkneipe in der „Alten Bürger“ gönnen. Durch die Hi Hi-Anlage dröhnt die Whaka-Live Session vom November des Vorjahres, und die Kochtopf Spezialisten möchten die Urheber persönlich kennen lernen. So kommt es am Sonntag ganz spontan erst zum Kapern der Dreimastbark mit zehn anderen Rabauken beim Abschlussdreh und einer anschließenden gemeinsamen Fete mit einem Teil des Fernseh-Teams. 27 Musikbegeisterte auf ca. 30qm Proberaumfläche. So eng wie sich dort die flotte Hüfte schwingt, so unvergleichlich lustig geht es aber auch zu. Fazit: Die hohen Gäste kochen auch nur mit Wasser, haben Bedarf an Entspannung wie alle Anderen im Raum. Es kommt zum T-Shirt-Tausch und dann zu einem außergewöhnlichen Nebeneffekt: Die Köche tragen in ihrer darauf folgenden Sendung die Hemden der Bremerhavener. Als das Bier sich geneigt zeigt, geht der Ritt zum Muckefuck.

Inzwischen knechtet Martin Duncan den Bass, der den Platz von Marcus Gesche eingenommen hat. Ohne die Köche, aber immer noch mit ureigenen Rezepten aus ihrer Rock-Küche und selbst verfassten deutschen Texten mit dem stählernen Löffel geschrieben.

Das geht durch den Magen, findet überall im Darmstadt, und geht voll auffe Oorn.

 

Kontakt: Thomas Möller -

                 Dionysiusstrasse 15

                 27576 Bremerhaven

0471-503316 - 0173-8476375


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