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Motorplanet -xtrasolar

Der Motor des Planeten

1996 sind Holger Metzler (Gitarre und Gesang/Bild), Michael Kaufmann (Schlagzeug) und Michael "Micky“ Schmidt (Bass, auch bei der Ramblin´Blues Band, Sandy & the Ducktails) die Überflieger der Seestadt in Sachen Blues orientiertem Hardrock. Ein druckvoller, treibender Bass, harte Beats vom Drummer, und eine groovende Gitarre, das Trio bringt bei jedem Konzert Spaß unter die Leute, Abfahrmusik, die zur Bewegung animiert.

Ihr eigenes Material, vorwiegend vom Chefpiloten geschrieben oder per Idee und Akkordfolge zum gemeinsamen Arrangieren freigegeben, wird mit englischen Texten versehen, die allerdings auf eine kuriose Art und Weise an den Komponisten gelangen. Metzler findet Bernd Harmsenaus, der in Stuttgart seine Gedanken zu Papier bringt, im Internet, und macht ihn zum „unsichtbaren Vierten“. Aber auch deutsches Sprachgut wird beigesteuert, und Trommler Kaufmann regt an, dass dazu besser ein Name passt, der in der Heimatsprache genauso zu verstehen ist wie im Englischen: Motorplanet. Ab in die Umlaufbahn des Rock-Universums! Man schreibt das 2002. Inspiriert von den Wurzeln, die Gitarrist und Sänger Holger Metzler als Jugendlicher hörte, und dem Sound und den Kreationen von Red Hot Chili Peppers, Audioslave und Nirvana, gibt das eine extrasolare Induktion aus altem Rock mit modernen Einflüssen.

Drei Jahre später wechselt Kaufmann von der Raumfahrt zur Seefahrt. Ohne Schlagzeug keine „Basis“. Die findet das übrig gebliebene Duo in einem Mann, der sich kaum einen Auftritt des Trios entgehen lässt, Gavin Hayes. Klarer Vorteil, er kennt das Repertoire vom Zuhören, ist schnell eingearbeitet, und nach wenigen Wochen ist die Formation wieder reif für die Bühne. Mühelos gelingt es ihnen, die Verbindung zwischen dem Stil der 70er Jahre und moderner Rockmusik herzustellen, und sie etablieren sich zu einer festen Größe der Szene, zumal niemand den Rock so interpretiert wie sie. Das ist bis heute so geblieben, die Besetzung allerdings nicht. Wieder ist es der Schlagzeuger, der andere Wege gehen will, und wieder befindet sich der neue Mann im Publikum unter den begeisterten Zuhörern, wenngleich der auch diesmal darüber informiert ist, dass Motorplanet einen neuen Taktgeber sucht. Jürgen Rackuhr, ein Mann für alle Felle, ist ein alter Hase im Rockgeschäft, trommelte bereits bei der ambitionierten Bremerhavener Muff Potter Band Anfang der 80er Jahre, also nicht zu verwechseln mit dem Hype um einen kleinen, bebrillten Kinderschwarm aus der Feder von Joanne K. Rowling.

intergalaktische Schaffenspause unter den

Alles passt nun zusammen, das aber nicht nur weil man sich sympathisch ist. „Die Verbindung ist aufregend und fruchtbar, und wir ergänzen uns hervorragend, wie die ersten Proben gezeigt haben“, konstatiert Metzler die Arbeit Rackuhrs, „und in Micky Schmidt habe ich ja seit vielen Jahren einen dauerhaften Mitstreiter, der ständig bereit ist, alles mit mir auszuprobieren.“ Es kann also nahtlos weiter im neuen Orbit gerockt werden, und dann wird es Zeit für Aufnahmen, um ihre Musik via CD an den Mann zu bringen, denn eine Live Performance ist in der Heimatstadt wegen akutem Mangel an Auftrittsmöglichkeiten nur schwerlich zu bekommen. Dafür eignet sich bestens das hauseigene Studio des Rock Cyclus Bremerhaven e.V., der Verein für junge Musiker, in dem man sich einmal pro Woche zum Proben trifft. Die Fans dürfen sich aber auch auf ein lebendiges Wiedersehen mit der charismatischen Band freuen, wenn sie am 25. Dezember im „Muckefuck“ in der „Alten Bürger“ im neunten Jahr ihr traditionelles Weihnachtskonzert geben. Jinglebell Rock a la bonheur.

 

Kontakt:  e-mail micky6@gmx.de

 

Webseite: Motorplanet

 

 

 

VÖ im Laufpass November 2009


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