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Aktuelles

Audioeffekt

Namensgebungen von Bands entstehen manchmal in den skurrilsten Momenten oder bei der stinknormalen Freitagabend-Sitzung im Friseur-Salon (Beatles) oder beim Blumenshop um die Ecke (Flowerpot Men). Während einer schicksalhaften Fahrt über die Autobahn, spielt Patrick Rokitensky mit dem Wort des Betons, über den er und seine beiden Zeitgenossen rocken und rollen, kommt von Autobahn auf Audiobahn, um letztlich bei Audioeffekt zu landen. Zu diesem Zeitpunkt haben Patrick (aka Pad) allerdings schon eine Gitarre, Marc Szotkiewicz seinen Bass und Robin Dickerson ein eigenes Schlagzeug, inklusive eines mit selbst gefertigten Kompositionen zusammen gestelltes Programm.

Audio, wie auch Effekt, beides hat mit Musik zu tun, aber mit welcher? Wenn sie danach gefragt werden, dann gibt es nur eine Antwort: Wir spielen eine explosive Mischung aus gradlinigem Indie-, Hard- und Alternativ Rock. Das sind zu viel der guten Worte. Zum Einen schlecht zu merken, zum Anderen sagen das schon zu viele über ihren Stil, und Sänger Pad kommt auf den alles zusammen führenden Begriff: New Rock n Roll, im Obst also irgendwie so etwas wie Bananorangenkiwi. Um wirklich zu wissen, wie es schmeckt, muss man schon reinbeißen. Das empfiehlt sich auch bei dem jungen Trio von Audioeffekt, die sich erst 2008 in dieser Formation finden, ihren Terminkalender allerdings schon mit fetten Kugelschreibern bestücken konnten. Ihre Wünsche müssen sie nicht aufschreiben, die sind tief verankert: Ein komplettes Album in einem professionellen Studio aufnehmen, und dann auf einem großen und renommierten Festival ihr Können zu zeigen. Wünschen ist erlaubt, aber zur Erfüllung gehört neben dem Fleiß auch eine gehörige Portion Glück, will man sich einen „Namen“ zu erspielen. Da sind die gefeierten Auftritte beim Bürgerfest in Bremerhaven vor laufendem Publikum bis hin zum bisherigen Highlight auf dem „Hadeln Rocks“-Festival in Otterndorf vor mehr als 1000 Leuten schon entscheidende Schritte nach oben auf der Karriereleiter. Im Gründungsjahr errocken sie sich den 1.Platz beim Bandwettbewerb im Lehe Treff, der bis dato noch jeder Formation eine weitere Tür zu einer viel versprechenden Zukunft geöffnet hat. Audioeffekt bringt dieser Erfolg kilometerweise Auftritte.

Trios haben es im Rockgeschäft nicht gerade einfacher als die mehrköpfige Konkurrenz, muss die Musik doch mit minimierter Instrumentierung spannend, vor allem aber abwechslungsreich klingen. Audioeffekt löst das sehr geschickt mit ausgefeilten Arrangements, und Robin am Schlagzeug liefert mit Marc am Bass ein treibendes Fundament, dass Patrick sich an seiner Gitarre, wie auch am Mikrofon, nach Herzenslust ausufern kann. Niemand weiß woher der Spruch kommt, „da geht die Post ab“, aber jeder weiß sofort was gemeint ist. Dafür steht die Band gerade. Alles wird ungestört und gemeinsam im Proberaum im Rockcenter Bremerhaven in der Moltkestraße erarbeitet, den sie mit niemandem teilen müssen.

Die englischen Texte kommen von „Pad“. Während er schreibt, machen sich seine Mitstreiter über die salamige Familienpizza mit extra viel Käse her, die zu jedem Übungsritual gehört, auch wenn sie erst für danach gedacht ist. Ein Problem? Nein, exakt diese Themen aus dem alltäglichen Leben behandelt er jedenfalls in ihren Liedern: Spaß, Ernst, Frauen, Wein und noch mehr Pizza, wenn vielleicht auch nicht in dieser Reihenfolge. Politik gehört weniger an ihren Tresen. Die Devise heißt: „Raus aus dem Proberaum und ab auf die Bühne!“ Für das 2010 stehen noch keine Gigs an, aber sich deshalb Sorgen zu machen, halten die Drei für übertrieben. Schließlich hat das Jahr gerade erst begonnen. Und da ist ja auch noch die Arbeit an ihrer ersten Demo CD, die Ende Sommer diesen Jahres erscheinen soll.

Wer sie buchen möchte, der meldet sich am besten bei Robin: 0173-8 951 358, nachdem er sich von der Qualität der Band auf ihrer Webseite überzeugt hat: www.myspace.com/audioeffekt

 

oder aber per e-mail: gitarren_fanatiker@hotmail.de


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