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Aktuelles

Free Company - Feinste Rock Cover

Die Band

Johnny got a boom boom! Ach ja? Und was macht er damit? Na ja, boom boom eben(muss man das noch übersetzen?), während seine Freunde in einem anderen weiß getünchten Keller hocken und auf den Flaschenpfand ihrer vernichteten Biere spekulieren. Es muss was passieren, Johnny weiß das, wenn er nicht auch zwischen unmusikalischen Krabblern versauern will. Also greift er sich Andy mit seinem Kräsch Zing ab, und plötzlich ertappen sich beide beim Buchstabieren von M.U.S.I.K. und B.A.N.D. Bass und Schlagzeug sind aber eher basisträchtig und locken keine Mädels unter ihren MP3 Playern hervor. Es wird erst schnell eintönig und dann total klar, der dritte Mann muss her. Roland Heinen (Vandam), seit zwei Jahren als Frustaufstrich zwischen zwei trockenen Toastscheiben eingeklemmt, wird gerade noch vorm Einstellen seiner Gitarren bei ebay gerettet und reanimiert. Das ist ein Anfang, und so in etwa könnte es 2008 bei Dieter Gröbedinkel (Bass, Gesang) und Andreas Baruth (Schlagzeug) gelaufen sein, als sie sich das erste Mal die Frage stellten: Wer ist eigentlich Johnny?

So ist es 2010 denn auch Frank Brusius ( früher Seasons of Time) an den Keyboards, der das Quartett bühnenreif macht. Na fein, jetzt kann es endlich losgehen? Nein, ihnen fehlt noch der Mann für den Sound, der den Jungs auf der Bühne das Gefühl vermitteln soll, das Publikum da unten bekommt exakt das zu hören, was ihnen da oben das Herzblut in Wallung bringt. Jürgen Edelhagen will das, wichtiger noch, er kann es auch. Freund Itsche, früher selbst an irgendeinem Bass aktiv, bemüht sich um das Booking. Höchste Zeit, an die Börse zu gehen. Aber unabhängig davon, wie gut eine Formation wirklich ist, Leute kommen meistens erst, wenn die Band sich einen Namen erspielt hat. Es sei denn, der Club ist sowieso ein Selbstgänger und ständig gut frequentiert. Es wird also erst einmal jede Steckdose gespielt, die nicht rechtzeitig in der Wand verschwindet. Und weil ihr Programm mit Titeln, die sie alle lieben und bewegen, angenehm kurzweilig und erwiesenermaßen gut gegen depressive Monotonie ist, die zu Hause permanent aus dem Wasserhahn tropft, vervielfacht sich schlagartig die Zahl derer, die gern an die „guten, alten Zeiten“ erinnert werden, oder einen „lass ma rocke“-Abend erleben wollen.

Was unter einem verregneten Himmel beim Open Air in der Wingst beginnt, setzt sich unter der „Heizsonne“ des bis zum letzten Stehplatz gefüllten „Cafe de Fiets“ in der „Alten Bürger“ fort. Free Company interpretiert die klassischen Helden von früher, die man nur selten oder gar nicht mehr zu hören bekommt. Das aber dann so, als wären sie ständig mit ihnen auf Tour gewesen. Dabei geht es nicht um Perfektion, eher um spürbare Leidenschaft, also das, was beim Publikum Wirkung zeigt. Es wird gerockt, bis die Latschen in den letzten Zuckungen liegen und das letzte Händepaar endlich nicht mehr im Gegentakt klatscht. Am 16. Juni wurde in Kuddels Musikkneipe gemuckt, und da der Eintritt nur den Verstand kostet, wurde die Nacht wieder so lang, bis keiner nach Hause wollte. Das war gestern, das Morgen bringt zum zweiten Mal einen Auftritt in der Kultkneipe „Bei Gill“  in Cuxhaven am 10. November 2012 ab 20.00 Uhr.

Die Bremerhavener Band ist gefragt, aber sie würde gern noch häufiger spielen, statt im Proberaum den eigenen Strom zu verbrauchen. Dafür reist man auch schon mal zu den Nachbarn ins niederländische Maarssen/Utrecht, wenngleich es sich dabei um eine private Fete dreht. So weit muss man erstmal kommen. Long live Muck ´n´ Roll.

 

Kontakt: Jörg Fehring

Mühlenstraße 10

27568 Bremerhaven

Telefon: (0471) 4839798-0

Telefax: (0471) 4839798-9

Mobil: 0178-6868976

eMail: booking@free-company-rock.de

Internet: www.free-company-rock.de

 


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