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Sail City Heroes - Frischer Wind mit starken Böen

Bands, Musiker, sie kommen, sie gehen.  Das war schon immer so und überall und in der Seestadt nicht anders. Einer, der es ganz sicher am besten wissen muss, ist Bassist Heiko Bräuer, und er ist Bremerhavener. Wohl kaum jemand gründet in den 60er, 70er und 80er Jahren erfolgreich so viele Bands wie er und muss miterleben, wie sie sich aus meist unerfindlichen Gründen wieder in Luft auflösen. 1998 verschlägt es den Norddeutschen aus arbeitstechnischen Gründen in die bayrische Metropole. Berufsmäßig  fasst er sofort Fuß, allein seine Karriere als Musiker bleibt weitgehend auf der Strecke. Jetzt ist er zurück, und sein aktuelles Projekt nennt sich Sail City Heroes.

Heiko ist rührig, ein Macher, versteht es aber ganz geschickt, bescheiden aus dem Hintergrund zu agieren und nicht in vorderster Front den Steppkaiser zu mimen. Er will wieder dahin, wo er sich am wohlsten fühlt, auf die Bühne. Es müssen also gleichgesinnte Mitstreiter her, und die findet er im versierten Trommler Mike Bach, in seinem alten Freund Holger Rohr (akust. Gitarre, Gesang), Lars Leminski an den Tasten, Kai Fiefstück (ehem. Hagen Allstars) an der elektrischen Gitarre und Petra Schwarz als singende Frontfrau. Eine spannende Besetzung, die in dieser Form noch nie zusammen gespielt hat. Wer Heikos frühere Formationen noch erinnert, u.a., Face (1967), Return, Aquacity, Jaywalk, die er gründete, oder Beathovens (1965), John Page Band, Murphy Blend (um nur einige zu nennen), in denen er basste, weiß, der Mann liebt das Experiment. Nun, es ist sicher ein Weg in die eigene Zufriedenheit, aber was am Ende des Tages dabei herauskommt zählt. So sind auch die Sail City Heroes nicht einfach nur eine Band zusammengewürfelter Faltenrockknechte, sondern immer irgendwie jung gebliebene und ambitionierte Musiker aus verschiedenen Genres. Die Mischung macht´s, und dass Heiko ein glückliches Händchen in seiner Auswahl hat, bewies er im Mai 2015 mit seiner Pfälzer Oldie Band Rockin´Chairs History und selektierten Gästen der hiesigen Szene, die  ein amtliches Rockfeuerwerk im TiF zündeten. Ein begeistertes Publikum dankte es mit vehementen Zugabe-Rufen.

Das ist das Ziel, Spaß haben und seine Zuhörer daran teilhaben lassen. So werden sich auch die Mannen (und die Dame) von Sail City Heroes erst einmal ein knackiges Cover Programm erarbeiten, bevor sie sich vermehrt auf Eigenkompositionen einlassen, wenngleich durch die Mitwirkung von Rohr und Schwarz (Taxo) schon beim Debüt eigenes Material zu hören sein könnte. Songs von Joe Cocker, Steely Dan, Wolfsmond, Clapton, Fogerty, aber auch Stefan Gwildis und Pe Werner werden derzeit favorisiert. Als Bonbon sind Gäste, wie Dean Collins, Marco Butzkus, Alf Schneider (Schlagzeug) und G.Lang-Gomez (E-Gitarre) eingeladen. Was ist nun anders bei der Sail City Besetzung, weshalb die Ergänzung „Heroes“? Zum Einen gehen die meisten der Kollegen als Urgesteine durch, die einst kräftig an der Gestaltung der Bremerhavener Musikszene mitwirkten oder es immer noch tun, zum Anderen sollen, wann immer möglich, junge Talente auf die Bühne geholt und gefördert werden. Aufgerufen sind also talentierte Sänger und Sängerinnen oder Singer/Songwriter, die sich gern mal einem großen Publikum präsentieren möchten, begleitet von einer erfahrenen Combo, die bereit ist neue Wege zu gehen.

 

Kontakt: Heiko Bräuer – 04744/469 5841


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