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Shiloblaengare - Hardrockin´Schnaps

Thommi „Rick“ Karweitsson, dieser Name klingt skandinavisch. Der gestandene Rockmusiker kommt aber ursprünglich aus Bremerhaven. Inzwischen zieht er zusammen mit Ralf Lange (voc., bass), Svensson (drums), Slide Gitarrist Steve und seiner Frau Biggi (harp, perc., voc.) von Bremen aus seine Konzertbahnen. Seit 2005 hinterlassen sie deutlich hörbare Spuren in den Annalen bundesweiter Clubs. Googelt man den Namen „Shiloblaengare“, stößt man seitenweise erst einmal nur auf die Band statt auf die Erklärung eines anderen Begriffs. Äußerst clever.

Ganz abgesehen davon, dass es Bandnamen gibt, die in unserem Land weitaus einfacher auszusprechen sind. In Schweden, genauer gesagt, in einem kleinen Ort in Hälsingland am Bottnischen Meerbusen, hat man damit Null Probleme. Hier sind ein paar Verwandte von Thommi ansässig. Jeder dort kennt den feurigen Schnaps mit diesem Namen. Zusammen mit seinem engsten Freund und Bassisten Lange entwickelt der Wahlbremer die ersten gecoverten Songs, bevor es ganz vorsichtig an eigenes Material geht. Es macht übernatürlichen Spaß, wenngleich als Schlagzeuger ein unmenschlicher Drum-Computer herhalten muss. Der ist zwar unbestechlich, trägt aber zwangsläufig herzlich wenig zur Kommunikation bei, geschweige denn zum Gefühl eines Bandgefüges. Das Duo will unbedingt auf die Bühne mit einer funktionierenden Band, und die soll ausschließlich aus Freunden bestehen. Thommis Ehefrau Birgit, genannt „Viking Woman“, Svensson und Steve sind das. Alle haben Erfahrungswerte. Die besagen, mit ausschließlich eigenen Songs ist es schwer, Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen. Also muss eine gesunde Mischung her. Rock und Hardrock Klassiker ihrer Helden bieten das Fundament des breit gefächerten Repertoires, ergänzt durch treibende Nummern aus der eigenen Feder. Frontmann Thommi marschiert mit seinen Ideen vorneweg, dicht gefolgt von Gründungsmitglied Ralf, der hin und wieder Texte beisteuert.

Da geht es um die Dinge, die aus Sicht des Mannes einen Menschen schon mal aus dem Gleichgewicht bringen können, Liebe, Frauen und die Zeit im alles umfassenden Universum. Kollektive Hingabe rundet das Ergebnis der Fünf ein übers andere Mal überzeugend ab. Ihr Status könnte längst „professionell“ lauten, wären da nicht die Berufe, die letztlich ihre Miete zahlen. So ist es die Leidenschaft zur Musik, die beides hervorragend unter einen Hut bringt. Über die zeitlichen Einschränkungen, dass, beispielsweise, nur einmal in der Woche im Vulkanbunker Blumenthals geprobt werden kann, spricht schon längst niemand mehr. Die zur Verfügung stehende Zeit wird lieber effektiv genutzt, was nicht heißen soll, dass es keine Gespräche gibt. In jeder Bunker-Pause geht es um Zwischenmenschliche, und immer wieder um die gerade erschiene (Okt. 2016) zweite CD "Northern Lights" mit ausschließlich eigenen Werken, die bei jedem Konzert an der Bühne zu haben ist. Natürlich auch auf der bandeigenen Seite.Finanziert wurde sie aus Gagen und einem dezenten Griff ins eigene Portemonnaie. Erträge aus den Verkäufen fließen dann wieder in die Bandkasse.

Ihr Terminkalender vom Vorjahr beweist das. Durch Eigeninitiative wurde sogar ein deutsch-schwedisches Projekt ins Leben gerufen. Die Idee kam beim Highlight im Mai des vergangenen Jahres in Gotland (Schweden) auf dem Suder-Festival. Shiloblaengare luden die Rebels aus Gotland nach Bremen ein. Dieser spannende, erfolgreiche Austausch soll demnächst gern wiederholt werden. Allerdings müssten für diesen Plan ein bis zwei zusätzliche Gigs für die Gäste her, damit die Reisekosten zusammenkommen. Die Bremer sind zuversichtlich. Hochwertige, schwedische Rockkost ist schließlich nicht alltäglich. Ein kultureller Austausch wäre es zudem auch noch, wenn die Wikinger kommen würden.             .           

Kontakt: Thomas oder Birgit Karweit(sson) – 0421/611 071 –  www.shiloblaengare.de


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