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Seldom Sober - der C&W Musik verschrieben

SELDOM SOBER in den 80ern

In den 70er Jahren boomten in der Bundesrepublik die Western Clubs und Saloons durch die amerikanischen Soldaten, und das ganz besonders in Bremerhaven. Elvis Presley brachte zwar den Rock n Roll mit, die anderen GIs aber auch ihre volkstümliche Country und Western Musik, und das nicht nur für den Plattenteller.

Vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden werden Country Bands gegründet, größtenteils mit deutschen Musikern, um dem Trend Genüge zu tun. Aber auch mit Leuten, die ihn unverfälscht und ursprünglich interpretieren, wie man ihn an der Wiege dieser Musik spielt.

Zu diesen „Raritäten“ zählen 1979 „Seldom Sober“, gegründet von zwei AFN GIs, Jim Kirby (Bass, Gesang) und Al Clark (Gitarre, Gesang). Einziger Deutscher damals in der 5-köpfigen Besetzung ist Hermann Lammers-Meyer aus Aschendorf im Emsland an der Pedal Steel Gitarre.

Die "gute Seele": Matt Walker

Das einzige richtige Problem, das solch eine authentische Besetzung mit sich bringt, ein Amerikaner nach dem anderen muss irgendwann wieder zurück in seine Heimat, eben in die USA. So wird dann 1984 der Drummer durch George B. Miller ersetzt, etwas später Rhythmusgitarrist Gary Hall durch George Meier. Von Anfang an dabei, die „gute Seele“ der Band, Roadie und Fahrer Matt Walker aus der Seestadt.

Heimspiele gibt es en masse im „Northern Lights“ NCO Club in Weddewarden, in der Garlstedter Kaserne und in der hiesigen Stadthalle bei den jährlichen Country und Western Veranstaltungen. Als sich die Gelegenheit bietet, Country Lady „Nancy Wood“ (alias Renate Kern, Suizid Tod, Februar 1991, Hoyerswege b. Oldenburg) im TV bei zwei Nummern zu begleiten, fällt als Gage ein dreitägiger Studioaufenthalt bei ihrem Mann in Hoyerswege ab.
Die „Selten Nüchternen“ nehmen sieben Tracks auf für ihr eigenes CD-Regal und natürlich für Promotion-Zwecke. Das wiederum bringt bundesweite Auftrittsmöglichkeiten in amerikanischen und deutschen Clubs mit sich, wie beispielsweise dem „Stardust“ oder dem „Nashville Club“ in Berlin. Hin und wieder gesellt sich der einzige amerikanische Nicht-GI Scotty „The Voice“ Riggins zur Truppe, der bis dato immer noch mit Solo-Auftritten in der südlichen Bundesrepublik tourt.

Als Mitte der 90er die Band aufgelöst wird, übernimmt Matt Walker den Namen „Seldom Sober“, und er nimmt auch seinen Freund Hermann (the German) von den Emsland Hillbillies mit, um die Tradition der Country Musik des amerikanischen Südwestens zu erhalten.
Inzwischen ist die Besetzung komplett mit Matt Walker (Gitarre, Gesang), George Meier (Gitarre, Gesang), Hermann Lammers-Meyer (Pedal Steel, Gesang), Maiko Grünholz (Gitarre, Gesang), Nibbl Niemeyer (Bass) und Andy Wackert am Schlagzeug.

SELDOM SOBER anno 2008

In der eigenen Stadt eher selten zu hören, geht es viel „on the road“ in das benachbarte Holland, Hamburg und andere Städte mit Fans dieser Musikrichtung.
Das 25jährige Bestehen wurde am Freitag, 29. Oktober im Vereinslokal  „Laubenpieper“ des Kleingartenvereins in der Van-Heukelum-Straße gefeiert.
Gespielt wurde alles vom Western Swing bis zum Country Rock, von Willy Nelson über Alan Jackson zu Garth Brooks. Durch den Mann an der Pedal Steel Gitarre von den Emsland Hillbillies, der u.a. in den USA schon mit Stars wie Emmylou Harris, Bill Munro, Commander Cody und etlichen anderen auf der Bühne stand, mit Willy Nelson im Studio arbeitete, wird aber auch eigenes Material zu Gehör gebracht.
Trotz musikalischer Ernsthaftigkeit hat sich die Band den Spaß an „ihrer“ Musik erhalten. Sie bietet ein unterhaltsames Repertoire für jeden Liebhaber guter Musik. Da muss man nicht unbedingt Experte für dieses Genre sein.

Kontakt: Matt Walker  0157-74 04 75 77


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