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I-M-U ...die etwas härtere Gangart

v. l. n. r.: Dominik Rühaak, Michael Holler, Sven Lahme

Sie gehören zur unterrepräsentierten Minderheit mit ihrer Musik, reihen sich damit nahtlos in die Reihe der Idealisten ein weil sich ihre Lust auf das Mucken durch nichts zu stoppen ist.
Drei junge Musiker rocken Hardcore, Thrash-Metal und Gothic unter dem Namen „I-M-U“ und finden es erschreckend, dass sie der Öffentlichkeit ihr Können aus Mangel an Konzertgelegenheiten nicht beweisen können.

In der Seestadt tut man sich momentan mit dem Genre Heavy Metal noch schwer.
Dominik Rühaak (Git., Gesang), Michael Holler (Bass, Gesang) und Sven Lahme (Schlagzeug) haben keine primären finanziellen Interessen, es geht ihnen um den Spaß an der Musik. Ihren Mix aus melodischem und aggressivem Gesang, explodierendem Schlagzeug und Breitwandgitarren nennen sie „Metal Core“. An ihnen hängt eine begeisterte Fangemeinde, was sich jüngst erst wieder bei der CD Release Party einer befreundeten Band im „Haus der Jugend“ in der Rheinstraße zeigte, als sie das Konzert als Support Act eröffneten. Seit 2001 gibt dieses Trio nun metallenes Kniegas.
Spätestens bei der zweiten Nummer haben sie ihr Publikum mit ihrem ureigenen Sound im Griff, ziehen eine markante Show ab, die nicht einstudiert ist, eher aus dem Bauch passiert.
Gekonnt ziehen sie alle Register der Power Polyphonie, verausgaben sich bis zum letzten Schweißtropfen, zeigen den Angereisten im Saal gern ihre Dankbarkeit.  
Die Menge wabert, Stage Diving wird getestet und funktioniert einwandfrei, die Stimmung ist schon früh auf dem Siedepunkt, die nachfolgende Band wird es schwer haben.

Michael Holler, von 1996 bis 2000 noch bei der Bremerhavener Formation „Negativ Nein“, ist bemüht, Mucker dieser Stilrichtung in seiner Stadt zu vereinigen mit der Idee und dem Konzept für die Medieninitiative „B ´haven Underground“.
Es ist ein Zusammenschluss diverser aktiver Seestadt-Musiker, die sich untereinander in organisatorischen Fragen helfen und eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit anstreben.
Es gilt Vorurteile abzubauen, dass es sich bei Power Metal um Gewaltverherrlichung und die Animation zu Saufgelagen handelt.
I-M-U vernachlässigt er deshalb nicht, und ein wenig stolz präsentiert er 2006 die erste EP „Drowning“ mit sechs rhythmisch spannenden Eigenkomposition seiner Band, veröffentlicht bei „Hot Rox Records“. Das Ziel: Ein Longplayer zum Jahresende 2007.

Mag sein, dass in dem Gerücht etwas dran ist, dass Kollegen ihren Stil belächeln, sie nicht ernst nehmen, aber ein Grund, ihr Instrument deshalb in irgendeiner Tribute- oder Cover-Ecke versilbern zu lassen, ist es für sie ganz gewiss nicht.
Sie schreiben ihre Nummern selbst, und darauf sind sie uneingeschränkt stolz.
Will man sich von diesen Jungs mal den eigenen Herzschlag auf Vordermann bringen lassen, so dürfte das schwierig werden weil sie öfter auf anderen Bühnen unserer Republik zu Gast sind als in der Heimatstadt an der Unterweser.
Hoffen wir, dass sich das bald ändert.


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