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Hombres - kommen spanisch

George, Gerd und Bob

Très Hombres, drei Männer, drei gestandene Musiker mit einer lebhaften musikalischen Vergangenheit, drei Liebhaber der mexikanischen Mariachi Musik, die von ihnen mit einer Begeisterung gespielt wird, dass selbst der eingefleischteste Siesta-Fan wach, und der Tequila unter seiner Zitrone warm wird weil er während des Konzerts in Vergessenheit gerät.

Gerd Boettcher an der einen, George Meier an der anderen Gitarre, Bob Renner in ihrer Mitte am Schlagwerk und ein selektiertes Programm von Los Lobos über Gypsy Kings zu allem was das Latino – Herz begehrt, garantieren einen stimmungsvollen Abend mit einer deutlich spürbaren Tendenz zu einem Fernweh in das Land der Burritos und Sombreros.
Die Wege der Très Hombres kreuzten sich während ihrer verschiedenen Karrieren immer wieder. Gerd Boettcher im Duo mit dem Cuxhavener Volker Schwanke als „Volle & Gerd“, die in den Bremerhavener Musikclubs schon fast zum Inventar gehörten, bevor sie sich Bob Renner als dritten Mann an den Drums angelten. Gerd feierte seine ersten überregionalen Erfolge Anfang der 70er mit der Bremerhavener Rockband „Heads and Steel“, bevor er mit Kollege Volle zu George Meier in der bundesweit erfolgreichen Deutschrock-Formation „Wolfsmond“ stieß, und zusammen mit Lude Lafayette und sehr viel Liebe zum Detail das hörenswerte „Traumzeit“-Album einspielte. Nach Besetzungen wie „Biz-Kids“ und „Griffins“ folgten die Spaß-Jahre in der legendären Coverband „George B. & the Bees“. Dann verließ Gerd für ein paar Jahre die Bühne, um sich den Arrangements seiner Eigenkompositionen zu widmen.

Bob Renner hatte als Schlagzeuger zu dem Zeitpunkt schon als Support Act für „Jane“ und „Epitaph“ mit seiner Combo „Waste“ getrommelt, den dritten Mann bei „Glink“ gespielt und mit dem Quintett „Gil Anderson“ die CD „Humpback“ veröffentlicht, bevor er mit dem Musical „Hair“ als Drummer und musikalischer Direktor auf Europatournee ging. Von dieser Tour inspiriert schrieb der heutige Schlagzeuglehrer Buch und Texte für das Musical „Nerf - The collossal plot“ und ließ sich von Volle Schwanke die Musik drunterlegen – Resultat: Gewinner des 2. deutschen Musicalkongresses 1997 in Hamburg.

Fehlt noch George Meier, aber was soll man über diesen außergewöhnlich talentierten Komponisten und Saitenzauberer der gesamten „Wolfsmond“-Ära noch schreiben. Jeder der ihn kennt weiß mehr über ihn zu berichten als hier Platz hätte. Jeder, der ihn noch nicht kennt wird ihm lieber zuhören wollen als Worte zu verlieren.
Dann kommt der Tag, und Bob muss aus beruflichen Gründen die "Männer" Männer sein lassen. Ersatz ist schnell gefunden mit dem Percussionisten und Trommellehrer Achim Henking. Das geht eine ganze Weile gut, auch wenn Achim nicht annähernd so ausgestattet ist wie Bob. Die Band kommt trotzdem weiterhin überall bestens rüber.

Alles Gute kommt von oben

Inzwischen ist vom Trio nur noch das Duo Boettcher/Meier geblieben, das nicht nur reichlich Live Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch viele Herzen mit südamerikanischem Flair, gängigen Ohrwürmern  und spannungsgeladenen Rhythmen füllte. Da es wohl zu aufwendig wäre, permanent eine Zahl vor den Namen zu hängen, nennen die Beiden sich nur noch "Hombres", die allerdings nicht im Geringsten etwas von ihrer sprühenden Livehaftigkeit verloren haben.
Vamos muchachos, auch im Norden geht es heiß her.

Wer also vergessen hat, wie man einen zimtfarbenen Mescalito auf seinem großen Zeh balanciert, wer nicht mehr weiß wie Mexikos Wolken schmecken wenn man sie mit überbackenen Nachos mischt, der sollte seine Euros lieber an der Kasse abgeben bevor er sie vor lauter Ausgelassenheit als Pesos auf die Bühne wirft.


Kontakt: Gerd Boettcher – 0471/58 52 2


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