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The Rhythm Brothers - rocken im "Star Club"-Sound

Die RHYTHM BROTHERS 1962 ...

Als 1962 der Rock n Roll in´s Abseits gerät und der Beat bei „Seebeck am Markt“ Einzug hält, ist mit einem Mal eine zweite Band neben den Bremerhavener Lokalmatadoren „Black Stars“ in aller Munde: Die „Rhythm Brothers“ um Zotty Brockhoff (Git., Gesang) und Bernd Zamulo (Bass, Gesang, heute Lords) aus Cuxhaven, Eddy Köhler am Schlagzeug, Jimmy Martens (Keyboards) und Herbert Fischer (Rhythmus Git.) aus Bremerhaven.

Ursprünglich 1961 von Klaus Lukas (Bass) und Drummer Theodor Schierloh gegründet, verlässt Ersterer die Formation als Musiker, um das Management zu übernehmen.
Jeder soll das tun, was er am besten kann.

Von außen betrachtet erkennt er schnell, dass einheitliches Outfit und eine fetzige Bühnenshow immens wichtig sind, will man das Eintritt zahlende Publikum in Laune versetzen und begeistern. Sie bedienen sich an den Songs ihrer englischen Vorbildern  und haben ihnen letztlich nur eins nach: sie schreiben keine eigenen Songs.

... und ein Jahr später.

Aber sie interpretieren ihre Heroes mit Leidenschaft, verwandeln den Saal in eine Hexenküche, und das Publikum dankt es ihnen durch zahlreiches Erscheinen und dem Nachreisen zu ihren Konzerten, wenngleich auch nicht ganz bis nach Hamburg in den „Star Club“ oder nach Düsseldorf, wo die Band erfolgreiche Auftritte absolviert.

Wie es häufig so kommt, Musiker kommen und gehen, erst recht, wenn ein attraktiveres Angebot lockt, das durch einen große Namen noch mehr Erfolg verspricht.

1971, die „Lords“ hatten sich gerade getrennt, kommen Zotty und Bernd wieder zusammen und gründen mit Achim Brierley (Cravinkel) und Pit Schimkat die Rockband „Sitting Bull“.

Schlitzohr Pit verkauft die Band als deutsch singende Band aus England, und prompt flattert der Vertrag der CBS für einen Longplayer in´s Haus. Dabei bleibt es aber, denn unter den eigenen Liedern ist leider kein Hit zu finden. Das Album „Trip Away“ verlässt nur in geringer Auflage die Plattenfirma.

Eddy Köhler hat zwischenzeitlich Gastspiele bei den Mike Warner Allstars, steigt bei Lee Curtis (Exstacy, Shame and Scandal in the Family) in Kaiserslautern ein, geht danach mit dem erst nach England, dann in die USA.
Weiter kann man sich örtlich eigentlich gar nicht mehr voneinander entfernen.

Aber alte Freundschaft rostet nicht, und Zotty und Eddy treffen sich in Cuxhaven wieder, reaktivieren zwei talentierte Kollegen und gründen erneut die „Rhythm Brothers“.

Still rockin' the house ...

Das Konzept ist eine 60er Jahre-Fahrkarte auf der Mersey Fähre; denn dieser Musikstil ist Manager Lukas nie aus dem Ohr gegangen und wird kaum noch von irgendwelchen Coverbands nachvollzogen. So wie der damalige Star Club Hamburg aber selbst auch,  machen sich die Vier nicht an einer Gangart fest.

Weshalb also sollte der Name, der damals für Schlagzeilen sorgte, heute weniger erfolgreich sein, zumal die Oldie Welle und Reunions in vielen Teilen der Republik gerade wieder boomen.
Geht es heute auch etwas moderater zu, das alte Feuer ist geblieben.


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